HarzOptics GmbH

Businessplan  der HarzOptics GmbH

Start-Up im Bereich Optik/Photonik


U.H.P. Fischer
(member IEEE)
HarzOptics GmbH, Dornbergsweg 2, 38855 Wernigerode
ufischerhirchert@harzoptics.de

Christian Reinboth
HarzOptics GmbH, Dornbergsweg 2, 38855 Wernigerode
creinboth@harzoptics.de



Was erwartet Sie in diesem Dokument?

Abschnitt 1: Executive Summary
Abschnitt 2: Geschäftsidee
Abschnitt 3: Produkte und Dienstleistungen
Abschnitt 4: Marktübersicht
Abschnitt 5: Marketing
Abschnitt 6: Unternehmensorganisation
Abschnitt 7: Chancen und Risiken
Abschnitt 8: Finanzierung
Abschnitt 9: Weitere Unterlagen
Abschnitt 10: Kontaktinformationen


Abschnitt 1: Executive Summary

Start-Up im Zukunftsmarkt Nummer Eins

Zusammenfassung für Schnellleser

Die optische Hochtechnologie gilt zu Recht als eine der zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Umso mehr sind Akademiker, Forscher und Entwickler dazu aufgerufen, diese Zukunft durch den Aufbau von Forschungs- und Bildungsangeboten zu sichern und zu fördern – denn erst durch einen gut ausgebildeten Nachwuchs und wirtschaftsorientierte, effiziente Forschung lässt sich die Vision von Deutschland als Global Leader in den neuen und aufregenden Technologiefeldern verwirklichen, die sich im Bereich der optischen Hochtechnologien zur Zeit erschließen. Dies gilt insbesondere für die noch immer strukturschwachen Regionen der Neuen Bundesländer, die unter einem erheblichen Abfluss von Know-How und Innovation leiden und zumindest in einigen Gebieten Gefahr laufen, von der Zukunft abgehängt zu werden.

Dieses Zurückbleiben für den Harzkreis um Wernigerode und Halberstadt zu verhindern und die akademischen und wissenschaftlichen Grundlagen für Entstehung und Wachstum eines regionalen Kompetenzclusters zu legen sind die vorrangigen Ziele der HarzOptics GmbH, einem jungen und innovativen regionalen Think Tank und zukünftigem An-Institut der Hochschule Harz mit Sitz in Wernigerode, der „bunten Stadt am Harz“.

Das HarzOptics-Team – junge Akademiker und Wissenschaftler der Hochschule unter Führung von Prof. Dr. Fischer-Hirchert, dem Prorektor für Forschung und Wissenstransfer – entwickelt und produziert Lehr- und Laborsysteme für Lehrveranstaltungen im Bereich der optischen Nachrichtentechnik, vermittelt optische Mess- und Labortechnik an lokale KMUs, begleitet und unterstützt wissenschaftliche Entwicklungsvorhaben und fördert über Seminare, Vorlesungsreihen und einen im Entstehen begriffenen berufsbegleitenden und mehrsemestrigen Fernlehrgang „Optik im Netz“ – den ersten und einzigen Optik-Fernlehrgang im deutschsprachigen Raum – die Ausbildung junger Menschen in diesen wichtigen Zukunftstechnologien. So leistet HarrzOptics einen Beitrag zur regionalen Wirtschafts- und Bildungsentwicklung und unterstützt die Hochschule und die politische Führung des Landkreises beim Aufbau eines Optik-zentrierten regionalen Kompetenzclusters.

Die Kunden von HarzOptics sind daher Hochschulen ebenso wie einzelne Studenten, kleine regionale KMUs ebenso wie Global Player in der Optik-Industrie, Politik und Wirtschaftsförderung auf kommunaler ebenso wie landesweiter Ebene. Mit einem breitgefächerten Portfolio an Dienstleistungen und Bildungsangeboten füllt HarzOptics die regionale Lücke an optischer Fachkompetenz und Forschung und bietet Unternehmen aus dem gesamten deutschsprachigen Wirtschaftsraum einen Anreiz, in die Zukunftsregion Wernigerode zu investieren und zu Partnern in Auf- und Ausbau einer faszinierenden Technologie in einer Region mitten im Herzen Deutschlands zu werden, in der sowohl das Know-How als auch der politische Wille vorhanden ist, einen solchen Kompetenzcluster nicht nur zu erträumen sondern auch Realität werden zu lassen.

Die dem Start-Up durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zugeflossenen Fördermittel im Rahmen des EXIST-SEED-Programms haben es dem HarzOptics-Gründerteam ermöglicht, ohne die Aufnahme von Krediten und vollständig auf der Basis von selbst erarbeiteten finanziellen Mitteln und wissenschaftlichen Forschungsergebnissen eine GmbH zu gründen, die ab dem ersten Monat laufende Gewinne abwirft und für die sich sowohl regional als auch überregional hervorragende Wachstums- und Gewinnchancen abzeichnen.

Von besonderer Bedeutung für den Erfolg von HarzOptics sind dabei die vielen Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft, die auf die eine oder andere Weise das Gründungsvorhaben unterstützt und begleitet haben, allen voran die Hochschule Harz selbst. Aber auch das INNOMED-Netzwerk für Neuromedizin, der Sachsen-Anhaltinische Verbund der Automobilzulieferer MAHREG, die optischen Kompetenznetzwerke Deutschlands, der Europäische Sozialfonds und viele weitere Partner brachten HarzOptics auf den richtigen Weg und unterstützen die Bestrebungen für Ausbau der Harzregion in einen bundesweites Zentrum für optische Hochtechnologie und das Streben der HarzOptics GmbH nach wirtschaftlichem und wissenschaftlichem Erfolg fortdauernd.

Logos unserer Partnerunternehmen


Neben den wissenschaftlichen und ideellen Zielen strebt HarzOptics auch und vor allem den wirtschaftlichen Erfolg an: Innerhalb der ersten fünf bis acht Jahre nach Gründung sollen Lehr- und Laborsysteme „Made in Wernigerode“ in Hochschulen, Fachhochschulen und berufsbildenden Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus in Forschung und Lehre eingesetzt werden und der Name „HarzOptics“ unter regionalen KMUs ebenso wie unter Global Playern zu einem Begriff für qualitativ hochwertige und wirtschaftsnahe Optik-Forschung geworden sein. Großes verspricht sich das Start-Up und zukünftige An-Institut auch von den Angeboten im Bereich der Fernlehre: Innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre soll der erste Optik-zentrierte Fernlehrgang im gesamten deutschsprachigen Raum fertig entwickelt und zum Erfolg geführt werden – und schon in zehn Jahren nach Gründung soll ein innovatives und flexibles Portfolio an Fernlehrdienstleistungen die permanent wachsende Nachfrage nach optischem Fachwissen bundesweit bedienen.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen in den nächsten Jahren nicht nur viel Arbeit und wissenschaftlicher Sachverstand, sondern auch sehr viel persönliche Hingabe und Willen in das „Abenteuer Ausgründung“ fließen – und das davon mehr als genug vorhanden sind haben die drei beteiligten Wissenschaftler bereits während der einjährigen Vorgründungsphase sowohl einzeln als auch im Team mehr als nur einmal unter Beweis gestellt.


Abschnitt 2: Geschäftsidee

Unternehmensziele und Besonderheiten des Angebotes

Welche Ziele verfolgt HarzOptics?

Die HarzOptics GmbH soll als zukünftiges An-Institut der Hochschule Harz die Ansiedlung von forschenden und produzierenden Unternehmen der optischen Hochtechnologie in der Harzregion fördern und begleiten sowie die Bekanntheit der Optik als modernem Industriezweig sowie die wissenschaftlichen und förderpolitischen Ziele der Hochschule Harz unterstützen und vorantreiben.

Um die Erreichung dieser Ziele zu finanzieren und zugleich die regionale KMU-Szene sowie die wissenschaftliche Lehre zu fördern, bietet HarzOptics eine Reihe von Produkten, Dienstleistungen und Weiterbildungsservices im Bereich der optischen Nachrichtentechnik an. Als Einstiegsprodukt dient das selbstentwickelte und patentgeschützte optische Lehr- und Laborsystem „OPTOTEACH“, das erste Lehrsystem, welches sowohl Versuche zur Datenübertragung mit optischen Polymerfasern (POF) als auch zum Wellenlängenmultiplex-Verfahren (WDM) ermöglicht.

Darüber hinaus enthält das HarzOptics-Portfolio eine ganze Reihe wissenschaftlicher Dienstleistungen, die von der Vermessung von Laserdioden und anderen optischen Bauteilen über Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten bis hin zur technischen Unternehmensberatung reichen. Mittelfristig ist geplant, dieses Angebot noch durch ein umfassendes Seminarprogramm sowie einen eigenen Fernlehrgang „Optik im Netz“ zu erweitern, der als erster auf Optik ausgerichteter Fernlehrgang ein Novum in der deutschen Bildungslandschaft darstellen wird.

Durch die Vermarktung von Lehrsystemen und Dienstleistungen „Made in Wernigerode“ lässt sich zudem über die nächsten Jahre ein positiver Beitrag zur Bekanntheit des im Entstehenden begriffenen optischen Kompetenzclusters im Harzkreis leisten. Im Verlauf der nächsten zwei bis fünf Jahre soll das Portfolio sukzessive durch weitere Forschungs- und Beratungsleistungen sowie Services zur Fort- und Weiterbildung erweitert werden, mittel- bis langfristig ist eine Integration der HarzOptics GmbH in diesen Cluster als Auftragnehmer für durch regionale und überregionale KMUs ausgelagerte Forschungsdienstleistungen im Optik-Bereich geplant.

Was ist das Besondere an HarzOptics?

Die Angebote der HarzOptics GmbH zeichnen sich besonders durch große Innovationskraft und erhebliche Preisvorsprünge auf, die sich aus der unmittelbaren Anbindung an die Hochschule Harz sowie der bereits geleisteten jahrelangen Forschung und Entwicklung ergeben. 

So ist OPTOTEACH das erste und bislang einzige Lehr- und Laborsystem, das WDM-Technologie und POF-Lichtwellenleiter kombiniert – und daher ein einmaliges Angebot, das bereits in der Vorphase der Gründung auf erhebliche Resonanz stieß. Aktuell setzen nicht nur die Hochschule Harz sondern auch die TU Braunschweig, die FHTW Dresden sowie das Bundeszentrum für Elektrotechnik in Oldenburg das System zur Ausbildung und sowohl das Land Sachsen-Anhalt als auch die Industrie- und Handelskammer Magdeburg zeichneten die mit OPTOTEACH verbundenen Forschungsarbeiten mit Wirtschafts- bzw. Wissenschaftspreisen aus. 

Die angebotenen Entwicklungs- und Messdienstleistungen sind zwar nicht neu, unterscheiden sich aber durch den von HarzOptics ins Feld geführten Preis erheblich von denen anderer Unternehmen. Dieser wird vor allem dadurch ermöglicht, dass An-Instituten vertraglich ein exklusives Mitnutzungrecht an Anlagen und Einrichtungen der Hochschule eingeräumt wird, wobei sich die Hochschule verpflichtet, diese Mitnutzung stets zu den geringstmöglichen Konditionen anzubieten. Die anfallenden Leasing-Kosten für Equipment und Räumlichkeiten sind daher äußerst niedrig, hohe Anschaffungskosten entfallen sogar gänzlich, da alle benötigten Systeme bereits an der Hochschule vorhanden sind. Dazu kommt noch der nicht zu unterschätzende Vorteil, sich jederzeit mit anderen Forschern und Fachexperten im Hochschulumfeld austauschen zu können und daher bei Problemen nicht sofort externe (und teure) Experten hinzuziehen zu müssen. 

Der geplante Optik-Fernlehrgang wird ebenso wie das Lehrsystem eine absolute Neuheit auf dem deutschen Bildungsmarkt darstellen – denn nach qualifizierten Fernbildungsmöglichkeiten im Bereich der Optik sucht man nicht nur national, sondern auch international vergebens. Durch die starken Synergien zwischen HarzOptics und Hochschule Harz sowie die aktive Einbindung aller drei Gründer in Forschung und Lehre ergeben sich für zukünftige Fernschüler erhebliche Vorteile, denn sie lernen nicht nur von didaktisch und pädagogisch erfahrenen Hochschulexperten, sondern zugleich auch von professionellen Entwicklern und Unternehmern im Bereich der optischen Hochtechnologie – und dies in Personalunion. Diese besondere Kombination macht es möglich, den Fernschülern sowohl die wissenschaftliche Theorie als auch deren praktische (und wirtschaftlich orientierte) Umsetzung didaktisch professionell näherzubringen.

Geschäftsfelder der HarzOptics GmbH

Erwähnt sei auch die besondere Stellung der HarzOptics GmbH als eine der wenigen technischen Ausgründungen in den neuen Bundesländern sowie als zukünftiges An-Institut einer für hochqualitative Forschung und Lehre bekannten Fachhochschule (erst 2003 als Best Practice-Hochschule durch das Centrum für Hochschulentwicklung ausgezeichnet), welche dem Unternehmen weitere Quellen für Know-How und finanzielle Mittel eröffnet, die konkurrierenden Einrichtungen verschlossen bleiben. So wird beispielsweise die Ansiedlung ingenieurstechnischer und forschungsorientierter Ausgründungen in den neuen Bundesländern durch Bund, Länder, Städte und Kommunen mit einer Vielzahl von Sondervergünstigungen gefördert. Im Falle von HarzOptics gehören dazu unter anderem die Vermietung von preisvergünstigten Büro- und Laborräumen in bester Lage, die kostenlose Auswertung und Betreuung von Patentanträgen durch professionelle Patentantwälte des Landes sowie die Übertragung von Eigentums- und  Verwertungsrechten an in den letzten Jahren gemachten Entwicklungen durch die Hochschule an das HarzOptics-Gründerteam.


Abschnitt 3: Produkte und Dienstleistungen

Lehrsysteme und Services für Industrie und Bildung

Das OPTOTEACH-Lehrsystem

Die Ansprüche an die Technik zur digitalen High-Speed-Übertragung wachsen permanent – und mit ihnen die Anforderungen an den maximalen Datendurchsatz optischer Sende- und Empfangskomponenten in Kommunikationssystemen aller Art. Benötigt werden schnelle Sender und Empfänger, mit denen der Transport von Informationen mit Übertragungsgeschwindigkeiten im TBit/s-Bereich technisch machbar ist. Solche Systeme basieren zumeist auf fortgeschrittenen opto-elektronischen Verfahren wie dem optischen Multiplexing, wobei sich mittlerweile das Wellenlängenmultiplexing als eines der zukunftsträchtigsten Verfahren herauskristallisiert hat. Als Lichtwellenleiter, also als Übertragungsmedium für die Datensignale, können dabei neben Glasfasern auch optische Polymerfasern verwendet werden, die aufgrund ihrer Flexibilität und der kostengünstigen Herstellung als zukünftiger Quasi-Standard in hochinnovativen Bereichen wie der Automobilindustrie und der IP-TV-Technologie betrachtet werden können.

Die Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen an der WDM-POF-Kombination wird daher eine der zukünftigen Schwerpunktaufgaben von Universitäten, Fachhochschulen und berufsbildenden Einrichtungen mit Lehrangeboten im Bereich der optischen Nachrichtentechnik sein. In der Praxis mangelt es dabei noch an Lehr- und Laborsystemen, mit denen sich die in der Theorie vermittelten Kenntnisse von Studenten und Auszubildenden in der praktischen Laborarbeit umsetzen lassen. Das an der Hochschule Harz entwickelte Lehrsystem OPTOTEACH ist speziell auf die Bedürfnisse höherer und weiterführender Bildungseinrichtungen zugeschnitten und ermöglicht eine Vielzahl von Laborversuchen zur POF-Datenübertragung und zum WDM-Verfahren.

Die Nullserie des Lehrsystems besteht aus zwei Sendern und zwei Empfängern, mit denen sich die Übertragung von zwei analogen FBAS-Videosignalen mit einer maximalen Bandbreite von 10MHz über eine POF-Strecke von bis zu 20m Länge realisieren lässt. Der WDM-Effekt wird dabei durch konventionelle Y-Koppler erzielt, die in einer späteren Version noch durch Eigenentwicklungen ersetzt werden. Die Auftrennung der beiden Kanäle erfolgt mittels verschiedenfarbiger Filterfolien, wobei auch hier der Ersatz durch Eigenentwicklungen geplant ist, deren Komponenten sich zur Zeit noch in der Patentierung befinden. Die Übertragungsstrecke wird durch einen µm-Verschiebetisch ergänzt, mit dem die Lernenden die Auswirkungen verschiedener Versatzstellen im Faserverlauf simulieren können (longitudinaler, lateraler und Winkelversatz).

Das Funktionsprinzip von OPTOTEACH lässt sich wie folgt darstellen: Elektrische Signale (beispielsweise Computerdaten in einem Netzwerk) werden von speziellen Treibern in optische Signale – also in Lichtimpulse – umgewandelt. Durch die Verwendung von verschiedenfarbigen Laser- oder Leuchtdioden (LEDs, engl. Light Emitting Diodes) lassen sich diese Signale nun auf unterschiedlichen Frequenzen übertragen. Bis zu 25 Signale können (theoretisch) durch einen optischen Multiplexer (MUX) in ein einziges Signal gebündelt und über eine Polymerfaser mit einer Länge von bis zu 100m übertragen werden (der aktuelle OPTOTEACH-Prototyp verfügt über zwei Kanäle, für die nächste Generation ist der Wechsel auf sechs Kanäle geplant). Die einzelnen Signale werden am Streckenende durch den optischen Demultiplexer (DEMUX) wieder getrennt und mittels einer Fotodiode und eines Verstärkers in elektrische Signale zurückverwandelt.

Konzept des OPTOTEACH-Lehrsystems

Das OPTOTEACH-Lehrsystem wird bereits aktiv in Forschung und Lehre eingesetzt, beispielsweise an der TU Braunschweig, an der FHTW Dresden und im Bundesbildungszentrum für Elektrotechnik in Oldenburg. OPTOTEACH-Systeme wurden bereits auf der Systems in München, der WAIT in Wernigerode, der OPTATEC in Frankfurt, der PhotonicsWest in San José, der LearnTec in Karlsruhe, dem Sachsen-Anhalt-Tag in Magdeburg, dem MAHREG-Innovationsforum in Barleben und der TransferX in Dresden erfolgreich der Fachwelt sowie der Öffentlichkeit präsentiert.

Zukünftige Generationen des Systems sollen nicht mehr mit Y-Kopplern sondern mit den im Schema dargestellten selbstentwickelten Funktionselementen MUX und DEMUX bestückt werden, die sich zur Zeit in der Patentierung befinden. Diese Funktionselemente werden das Multiplexing von bis zu sechs optischen Signalen ermöglichen und den Studenten eine weitaus ausgefeiltere Technologie zur Verfügung stellen. Für die unter Einsatz der optischen Simulationssoftware OPTALIX entwickelten Raytracing-Modelle der ersten MUX/DEMUX-Prototypen vergab die IHK Sachsen-Anhalt Ende 2006 ihren prestigeträchtigen Forschungspreis.

OPTOTEACH Lehrsystem

Innovative Softwarelösungen

Allen ab dem Sommersemester 2007 verkauften Systemen wird eine kostenfreie interaktive Lernsoftware beiliegen, die vollständig in die Versuchsabläufe integriert werden kann und neben Hilfestellungen zu laufenden Experimenten auch theoretische Hintergrundinformationen anbietet.

Eine solche Kombination aus Lehrsystem und Lernsoftware, die auch als "augmented learning" bezeichnet wird, ist aufgrund der Lehrsituation ein nachgefragtes Produkt: Während die Theorie in Unterrichtsstunden bzw. Präsenzvorlesungen und über weiterführende Literatur vermittelt wird, erfolgt die praktische Ausbildung in Laboren. Dabei kommen vielerorts Lehrsysteme wie OPTOTEACH zum Einsatz, welche die unmittelbare experimentelle Umsetzung theoretischer Kenntnisse ermöglichen sollen. Im Rahmen solcher Veranstaltungen sehen sich die Lehrenden mit dem Problem konfrontiert, sich an die unterschiedlichen Lernfortschritte und praktischen Fähigkeiten der einzelnen Laboranten oder Laborgruppen anpassen zu müssen. Häufig ist es während des Versuchsablaufes  erforderlich, theoretische Inhalte wieder aufzugreifen und individuell zu erläutern bzw. individuelle Hilfestellung bei konkreten Problemen in der Versuchsdurchführung zu leisten.
 
Dies entspricht jedoch nicht dem Wunschbild eines hohen Grades an Autonomie der Lernenden in solchen praxisbezogenen Veranstaltungen. Wünschenswert ist es dagegen, wenn es den Lernenden ermöglicht wird, parallel zur Arbeit mit dem Lehrsystem theoretische Inhalte schnell nachzuschlagen oder bei Problemen während des Versuchsablaufs ohne die Hilfe des Lehrenden autonom zu einer Lösung zu gelangen. Der Einsatz einer interaktiven Lernsoftware in den Veranstaltungen kann dazu beitragen, die Laborarbeit näher an dieses Ideal heranzuführen.

Auch die Entwicklung dieser Software wird von den Gründern selbst vorgenommen, eine erste Beta-Version der Software liegt bereits vor. Sie basiert auf HTML und Java, ist somit plattformunabhängig und bringt niedrige Systemvoraussetzungen mit sich, so dass sie in jedem Labor (unabhängig von der technischer Ausstattung) lauffähig sein wird. Das ganzheitlich-didaktische Konzept der Software stieß bereits bei seiner Erstpräsentation auf der LearnTec 06 auf großes Interesse und wird in der nachfolgenden Grafik dargestellt.

OPTOSOFT-Konzept

Messungen und andere Dienstleistungen

Für die Existenzsicherung einer technologieorientierten Gründung ist es unabdingbar, parallel zum Vertrieb der Hauptleistung weitere Leistungen anzubieten. Im Falle von HarzOptics werden die Kernkompetenzen des Gründerteams im Bereich der optischen Nachrichtentechnik ausgenutzt, um Dienst- und Entwicklungsleistungen für Wirtschaft und Forschung anbieten zu können, die ebenfalls bereits auf positives Interesse sowohl bei regionalen Unternehmen, als auch bei anderen Forschern und Instituten gestoßen sind.

Dazu gehören beispielsweise technische Dienstleistungen wie das Spleißen von Glasfaserkabeln, die Vermessung optischer Netze und die Einrichtung optischer Übertragungsstrecken sowohl für analoge, als auch digitale Datenübertragung. Das hierzu erforderliche technische Gerät ist entweder bereits vorhanden oder kann für geringe Kosten von der Hochschule Harz geleast werden, wo es die meiste Zeit des Jahres ungenutzt lagert. Aus diesem Grund können diese und andere technische Dienstleistungen äußerst flexibel und kostengünstig angeboten werden.

Auch im wissenschaftlichen Bereich engagiert sich HarzOptics über diverse Beratungs- und Entwicklungstätigkeiten. Neben Vorträgen und Schulungen in Hochschulen, berufsbildenden Einrichtungen und Unternehmen sind es vor allem technische Entwicklungstätigkeiten, die in der strategischen Perspektive eine wichtige Stellung einnehmen. Insbesondere in den neuen Bundesländern verfügen KMUs häufig über geringe personelle Kapazitäten und sind daher nur selten in der Lage, qualifizierte Ingenieure über längere Zeiträume aus der laufenden Produktion abzuziehen, um beispielsweise zu erforschen, inwiefern sich Kupferkabel, Glasfaserkabel oder eine Funkdatenübertragung in einem vertriebenen oder zur Produktion eingesetzten technischen Gerät durch Polymerfasern ersetzen lassen. Aufgrund der enormen Vorteile von POF erscheint ein solcher Einsatz häufig lohnenswert, die personellen Beschränkungen gestatten es jedoch nicht, diesen möglichen Vorteil zu untersuchen und zu quantifizieren bzw. entwicklungstechnisch umzusetzen.

Hier wird HarzOptics im Rahmen des über die nächsten Jahre in Wernigerode entstehenden optischen Kompetenzclusters technische Entwicklungs- und damit auch Pionierarbeit im Bereich des POF-Einsatzes leisten. Die technischen Möglichkeiten sowie das Know-How des HarzOptics-Teams überschreiten die in den meisten KMUs vorhandenen Ressourcen um ein Vielfaches und können diesen dennoch vergleichsweise kostengünstig zur Verfügung gestellt werden. Solche Entwicklungsarbeiten helfen nicht nur, den Bekanntheitsgrad von HarzOptics zu erhöhen, sie leisten auch einen Beitrag zum Clusterausbau in Wernigerode und unterstützen zudem regionale KMUs und damit die Wirtschaftsstandorte Wernigerode und Sachsen-Anhalt.

Schulungen und Fernlehrgänge

Um zusätzliches Kapital für die Finanzierung der HarzOptics-Forschungsprojekte zu mobilisieren und gleichzeitig das ideelle Ziel der Förderung der optischen Technologien zu unterstützen, ist der mittel- bis langfristige Aufbau einer Schulungs- und Studienreihe in enger Zusammenarbeit mit dem PhotonicNet sowie der Hochschule Harz geplant.

Insbesondere die Aussichten für die Einführung eines Fernlehrgangs zum Thema „Grundlagen der optischen Nachrichtentechnik“ sind hervorragend: Eine umfassende Recherche des Angebots an deutschsprachigen Fernlehrgängen bei der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) in Berlin ergab,  dass im Optik-Bereich noch keine Lehrangebote existieren, wenngleich ein Bedarf durchaus gegeben ist. Es lässt sich vermuten, dass der Bedarf nicht groß genug ist, um größere Fernlehrinstitute dazu zu bewegen, eigene Fernlehrgänge zu konzipieren, da insbesondere die personellen Kosten für Experten zur Erstellung der Lernmaterialien und zur Betreuung der Fernschüler erheblich sind. 

Sowohl das erforderliche Know-How, als auch die ebenso wichtige Erfahrung mit Lehre und Forschung sind jedoch im HarzOptics-Gründerteam bereits vorhanden, so dass sowohl die Manpower als auch das Wissen zur Erstellung, Einführung und Betreuung eines entsprechenden zweisemestrigen Curriculums gegeben sind. Als Partner für diese Entwicklung soll unter anderem das PhotonicNet gewonnen werden, dessen Mitgliedsunternehmen wichtige Einblicke in die Bedürfnisse der Wirtschaft an Weiterbildungsinhalte im Optik-Bereich liefern können.

Der erste HarzOptics-Fernlehrgang wird sich primär an Wirtschaftler aus Vertrieb und Verwaltung mit Bedarf an optischen Grundlagenkenntnissen sowie an Ingenieure aus anderen Fachrichtungen richten und spätestens Mitte 2007 marktreif und staatlich zertifiziert sein.

Aktuelle Schutzrechtssituation

Bei OPTOMUX handelt es sich um eine einhundertprozentige Eigenentwicklung. Eine schnellstmögliche Patentierung ist angestrebt und wird zur Zeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule Harz und der Sachsen-Anhaltinischen Patentverwertungsagentur (ESA-PVA) vorangetrieben. Die bereits abgeschlossenen weltweiten Patentrecherchen ergaben, dass eine vergleichbare Technologie weder patentiert ist noch sich in der Patentierung befindet. Mit einem Positivbescheid kann daher nach Angaben der ESA-PVA gerechnet werden, das komplette Verfahren wird voraussichtlich zum 2. Quartal 2007 abgeschlossen sein. Patentiert werden sollen der optische Multiplexer und der optische Demultiplexer sowie ein Multipex-Transceiver, der nicht im Lehrsystem enthalten ist. Die Einreichung eines weiteren Patentantrags über das zur Festlegung der Farb-Sende-Schematas verwendete Frequenzraster ist ebenfalls für das Jahr 2007 geplant.

Die Patente werden es HarzOptics nicht nur ermöglichen, die technischen Neuerungen, die auch außerhalb des Lehrsystem-Marktes von Interesse sein könnten, exklusiv und gewinnbringend zu vermarkten, sondern auch die Reputation der Ausgründung steigern indem sie die Innovationskraft und die technische Kompetenz gegenüber potentiellen Kunden und Investoren aufzeigen. Zudem können nach Verfahrensabschluss die technischen Funktionsprinzipien ohne Einschränkungen im Rahmen von Vorträgen und Konferenzen der Fachwelt präsentiert werden, wodurch sich eine exzellente Möglichkeit zum wissenschaftlichen Networking und zur Kontaktpflege ergibt.

Weitere rechtliche Auflagen

Bei der Arbeit mit aktiven Hochenergiequellen wie Laserdioden sind arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen zu beachten, da hochenergetisches Licht bei unsachgemäßem Umgang Verletzungen an der menschlichen Netzhaut herbeiführen kann. Im der aktuellen OPTOTEACH-Nullserie kommen zwei LEDs zum Einsatz, die für das menschliche Auge ungefährliches Licht abstrahlen, aber auch eine Laserdiode, die zur Modulation von Störsignalen verwendet wird. Diese Diode ist zwar unter der äußeren Verschalung des Systems angebracht und daher nicht direkt sichtbar, solange die Verschalung nicht geöffnet wird, dennoch ist auf ihre potentielle Gefährlichkeit hinzuweisen, was durch einen Gefahrenaufkleber auf dem Gehäuse sowie hervorgehobene Warn- und Gefahrenhinweise in der Betriebs- sowie den Versuchsanleitungen geschieht.
Da in zukünftigen Generationen von OPTOTEACH der selbstentwickelte Multiplexer und Demultiplexer zum Einsatz kommen sollen, ist bereits absehbar, dass auch ein Umstieg von den LEDs auf Laserdioden zur Modulation der Sendersignale erforderlich sein wird. Im Falle des angedachten 6-Kanal-Multiplexing wären sieben hochenergetische Laserquellen in einem System verbaut, wodurch sich das Gefahrenpotential erhöht und weitere rechtliche Auflagen greifen. So müssen Schulungen für Lehrende und Lernende zum sachgemäßen Umgang mit dem System angeboten werden, die aber auch als zusätzliche Einnahmequelle betrachtet werden können und zum allgemeinen HarzOptics-Schulungs- und Ausbildungskonzept passen.


Abschnitt 4: Marktübersicht

Marktübersicht, Kundenprofil und Standortfragen

Optische Technologien - ein innovativer Wachstumsmarkt

280 Millionen Euro – diese Summe investiert die Bundesregierung zwischen 2002 und 2007 in den Auf- und Ausbau der optischen Technologien in Deutschland. Das große Interesse der Politik an der optischen Branche kommt nicht von ungefähr: schon jetzt sind mehr als 15 % aller Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe entweder direkt im Bereich der optischen Technologien angesiedelt oder werden von diesen beeinflusst. Licht ist eines der wichtigsten Werkzeuge der nahen und mittleren Zukunft geworden. Es ist universell einsetzbar, belastet die Umwelt in keiner Weise und beinahe monatlich eröffnen sich neue Anwendungsmöglichkeiten. Die optische Branche ist daher sowohl ein Job- als auch ein Innovationsmotor ersten Ranges. In Deutschland ist mit einem Zuwachs der Beschäftigtenzahlen von bis zu 40% über die nächsten zwei Jahre zu rechnen – und das in einer Phase der Rezession, in der in anderen Branchen monatlich Stellen abgebaut werden.

Die Optik gehört daher zu den zukünftigen Schlüsseltechnologien und hat eine enorme Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. F&E-Programme im optischen Bereich fördern die Innovation und stärken die Wirtschaftskraft der beteiligten Unternehmen. Auch wenn es die wirtschaftliche Vernunft verbietet, ein Businesskonzept zu wesentlichen Teilen auf staatliche oder halbstaatliche Fördergelder zu stützen, so ist doch festzustellen, dass die momentane Förderpolitik des Bundes und der Länder eine für technische Ausgründungen im optischen Bereich besonders vorteilhafte Situation entstehen lässt. Da nicht abzusehen ist, inwieweit sich der Fokus der staatlichen Förderung nach 2007 verlagert, erscheint der momentane Zeitpunkt als vornehmlich geeignet, um forschungsorientierte und damit auch förderungswürdige Programme anzustoßen.

Die Marktchancen für neue, kosteneffiziente Technologien sind generell als äußerst positiv einzuschätzen, auch und gerade, wenn es sich dabei um eine Nischenanwendung handelt. Hier bieten sich für HarzOptics als Entwickler und Dienstleister im Bereich der Polymerfaserübertragung weitere Wachstums- und Kontaktmöglichkeiten. Als besonders chancenreich kann der industrielle Absatzmarkt für Automobiltechnik betrachtet werden, auf dem es mit dem MOST-System (engl., Media Oriented Systems Transport) einen ersten Versuchsballon für den POF-Einsatz in der Massenfertigung gibt, der das große Interesse der Branche an dieser innovativen und effizienten Technologie erkennen lässt. Über den Verband der Sachsen-Anhaltinischen Automobilzulieferer MAHREG wurden bereits diverse Kontakte geknüpft, die im Rahmen eines gemeinsam für Mitte 2007 vorgesehenen NEMO-Antrags weiter ausgebaut werden können und sollen.

Dass die optischen Technologien auch in den nächsten Jahrzehnten eine gewichtige Rolle im deutschen Wirtschaftsleben spielen werden ist unbestritten, ebenso wie die Tatsache, dass ein beachtlicher Anteil der qualifizierten bis hochqualifizierten Arbeitsplätze der Zukunft in ebendiesem Bereich entstehen wird. Umso wichtiger ist es daher, hochwertige Fortbildungsmöglichkeiten zu entwickeln und anzubieten – und je mehr Arbeitsplätze zumindest Grundwissen in optischen Technologien voraussetzen, umso begehrter und nachgefragter werden solche Möglichkeiten sein, insbesondere flexible und mit einer laufenden Berufstätigkeit vereinbare Bildungsformen wie Intensivseminare und Fernlehrgänge – ein weiterer HarzOptics-Absatzmarkt.

Die HarzOptics-Kundschaft - innovativ und zukunftsorientiert

Mit der Einrichtung und Förderung der neun optischen Kompetenznetzwerke sowie des Dachverbands OptecNet e.V. durch den Bund und die Länder wurde ein Schritt getan, um die Marktführerschaft deutscher Technologie in der Optik zu sichern. Durch die intensive Kooperation von Industrie, Hochschulen und Kapitalgebern eröffnen sich neue Wege, anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu betreiben. Die Hochschule Harz, seit Gründung Mitglied des regionalen Kompetenznetzes PhotonicNet, konnte bisher nur positive Erfahrungen mit dieser neuen Form der Forschungskooperation machen und auch für das Start-Up steht die Tür zu neuen Kontakten und damit auch neuen Geschäfts- und Forschungspartnern in PhotonicNet und OptecNet weit offen.

Intensive Recherchen in den Datenbeständen des OptecNet ergaben, dass deutschlandweit 351 Universitäten und Fachhochschulen mit Schwerpunkt im Bereich Optik existieren, ebenso wie 101 nicht-universitäre berufsbildende Einrichtungen mit gleicher Schwerpunktsetzung. Bei diesen 452 Einrichtungen handelt es sich zweifellos um die aussichtsreichste potentielle Käufergruppe für OPTOTEACH. Zählt man zu den 101 potentiellen Abnehmern aus den Kompetenznetzen noch vergleichbare und leicht erreichbare Abnehmer außerhalb der Grenzen der Bundesrepublik hinzu, so kann für OPTOTEACH von einem erreichbaren Verkaufspotential von etwa 500-600 Einheiten ausgegangen werden, was bei dem für das System anvisierten Preis von 4.200€ pro Einheit ein maximales Umsatzpotential von 2.100.000€ – 2.520.000€  bedeutet.

Lassen sich aufgrund der Budgetbeschränkungen im Hochschulbereich in den ersten drei Jahren lediglich 10% dieses Umsatzes, (210.000€ – 252.000€) realisieren, so würde das durch die Verkäufe erwirtschaftete Kapital bei weitem ausreichen, um eine Fortsetzung der Forschung und den weiteren Ausbau des Dienstleistungsspektrums zu finanzieren. Bei mehrjähriger erfolgreicher Marktpräsenz von OPTOTEACH ist langfristig mit einer relativ flächendeckenden Ausschöpfung des maximalen Verkaufspotentials im Hochschulbereich zu rechnen, da die Budgetsysteme der Bildungsträger eher die langfristige als die kurzfristige Investitionsplanung begünstigen. Zu den Einnahmen aus Verkauf müssen daher kurz- bis mittelfristig weitere Einnahmen aus Service- und Dienstleistungen sowie den verschiedenen geplanten Bildungsangeboten hinzukommen.

Wernigerode - ein Standort mit vielen Vorteilen

Standort der HarzOptics GmbH ist Wernigerode im Harz, ein Standortwechsel ist zu einem späteren Zeitpunkt weder geplant noch vorstellbar, da sowohl die Nähe zur Hochschule Harz als auch der Status der GmbH als An-Institut wesentliche Wettbewerbsvorteile darstellen.

Die Hochschule verfügt über ein enormes und in großen Teilen ungenutztes technisches Potential, welches ebenso wie das beträchtliche wissenschaftliche Know-How der Diplomanden, Mitarbeiter und Professoren, fast ausschließlich für den Lehrbetrieb genutzt wird und außerhalb der Lehrzeiten brachliegt. Wertvolles technisches Equipment, wie beispielsweise Network-Analyzer, Spektrometer, optische Reflektometer etc. wird wöchentlich für die Durchführung von vier bis fünf Stunden Lehre benötigt und bleibt außerhalb der regulären Vorlesungszeiten und während der vorlesungsfreien Zeiten im Sommer und Winter ungenutzt. Die Vorteile eines uneingeschränkten und kostengünstigen Zugriffs auf diese Technik für Test und Herstellung von OPTOTEACH-Systemen oder Vermessungs- und Forschungsdienstleistungen liegen auf der Hand: es werden Investitionskosten vermieden, die in dieser Höhe für ein Start-Up untragbar wären, dazu kommt noch die Möglichkeit, sich mit Experten aus Lehre und Forschung an der Hochschule und den Partnerhochschulen und -einrichtungen auszutauschen, wodurch enormes wissenschaftliches Know-How in die unternehmensinternen Entwicklungs- und Ideenfindungsprozesse einfließt.

HarzOptics sichert sich mit der Entscheidung für den Standort Wernigerode daher nicht nur den Zugriff auf ungenutzte technische Kapazitäten, sondern auch auf aktuelles technisches Wissen und Forschungsergebnisse und hat somit einen kompetitiven finanziellen Vorteil und ein ständiges Ohr am Puls der marktführenden technischen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Zudem sichert der enge Kontakt zur Hochschule auch die Qualität der angebotenen Lehrveranstaltungen und des sich noch in der Planung befindlichen Fernstudiengangs „Optik im Netz“, denn die Hochschule Harz schreibt mit einem ähnlichen Angebot - „Informatik im Netz“ - bereits seit mehreren Jahren regionale und überregionale Erfolgsgeschichte.

Der Sitz der Ausgründung wird das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Wernigerode sein, wo HarzOptics bereits als EXIST-SEED-Projekt untergebracht war. Das IGZ fördert speziell technisch orientierte Start-Ups und rechnet sich zudem von der durch HarzOptics unterstützten Clusterbildung weitreichende Entwicklungsperspektiven aus, darum liegen für die GmbH besonders günstige Mietkonditionen in Verbindung mit eigenen Entwicklungsaufträgen vor. Komplexere technische Aufgaben, wie beispielsweise Messungen an neuen Funktionselementen oder Qualitäts- und Funktionstests an OPTOTEACH-Systemen, werden dagegen weiterhin in den Laboren der Hochschule Harz durchgeführt werden, die sich durch einen Kooperationsvertrag dazu verpflichtet, Räumlichkeiten und Equipment stets zum günstigst möglichen Preis zu vermieten. Dadurch ergibt sich ein weiterer kompetitiver Vorteil, der gegenüber Entwicklern ohne institutionelle Anbindung für einen erheblichen Kostenvorsprung sorgt.

IGZ Wernigerode


Abschnitt 5: Marketing

Preis-, Vertriebs- und Kommunikationsstrategien

Innovative Technologie zu niedrigen Preisen

HarzOptics bietet die hochinnovativen OPTOTEACH-Lehrsysteme exklusiv und mit umfassendem Service zu einem moderaten Preis von 4.200€ (ohne MwSt.) an, um sich klar von den Wettbewerbern auf dem Lehrsystemmarkt abzugrenzen, die zumeist überhöhte Preise bei geringen Serviceleistungen offerieren. Das Ziel dieser Preisstrategie ist es, eine möglichst weite Verbreitung von Lehrsystemen „Made in Wernigerode“ auf dem deutschsprachigen Bildungsmarkt zu erreichen und damit nicht nur Kapital zur Finanzierung der HarzOptics-Forschungsvorhaben zu erarbeiten, sondern auch eine Vielzahl neuer Kontakte im F&E-Bereich zu erschließen und für eine größere Bekanntheit der Harzregion in der Welt der optischen Nachrichtentechnik zu sorgen. 

Die Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen sowie die Vermittlung von Messtechnik werden je nach Umfang des Auftrags und nach Komplexität der erbrachten Leistung auf Einzelbasis als Projekte angeboten und abgerechnet, so dass keine singuläreren Preise für Angebote aus diesem Bereich existieren. Der zukünftige Status der HarzOptics GmbH als An-Institut der Hochschule Harz wird jedoch den preisgünstigen Zugriff auf Messtechnik und weitere Gerätschaften aller Art ermöglichen – ein Preisvorteil, der HarzOptics von allen Konkurrenten ohne Institutsstatus abgrenzt und der unmittelbar an die Auftragnehmerschaft weitergegeben werden kann und wird.

Bei der Preisfindung hinsichtlich der Bildungsdienstleistungen orientierte sich HarzOptics an den auf den Bildungsmärkten üblichen Preisen. So wird für die Teilnahme an mehrtägigen Intensivseminaren je nach Thema und Umfang eine Teilnahmegebühr zwischen 400€ und 800€ erhoben werden, die Teilnahme an einem Fernlehrgang über die Dauer eines Jahres wird 1.200€ kosten, wobei sich alle Preise inklusive der Mehrwertsteuer und aller weiteren Abgaben verstehen. 

Vertrieb von Lehrsystemen und Dienstleistungen

Aufgrund der bisherigen Resonanz auf die OPTOTEACH-Entwicklung ist mit einem Verkaufserfolg der Lehrsysteme in einer jährlichen Größenordnung von etwa 20 Stück zu rechnen, von einer jährlichen Stückzahl von 6 verkauften Systemen kann sogar definitiv ausgegangen werden. Für eine Start-Up-Gründung stellen diese Verkaufszahlen bereits einen deutlichen Erfolg dar, sie sind jedoch noch nicht so groß, als das Vertrieb und Service-Support nicht durch HarzOptics selbst organisiert und durchgeführt werden können. Der Versand der Geräte erfolgt auf dem Postweg, etwaige Serviceleistungen werden telefonisch, via E-Mail und, wenn nötig, auch vor Ort erbracht.

Bei den Messdienstleistungen handelt es sich, wie oben bereits dargestellt, um Einzelleistungen deren Vertrieb nicht auf standardisierte Art und Weise durchgeführt werden kann, so dass sich hier keine Notwendigkeit für eine dezidierte Vertriebsstrategie ergibt. Ebenso verhält es sich mit den Bildungsdienstleistungen, insbesondere der Fernlehre, die zeit- und ortsunabhängig flexibel erbracht werden können und sollen.

Mit der richtigen Werbestrategie zum Erfolg

Um einen wissenschaftlichen Dienstleister wie HarzOptics angemessen vermarkten zu können, ist es in erster Linie erforderlich, für eine große Informationsverbreitung über das Unternehmensangebot unter potentiellen Kunden und Partnern zu sorgen, um so eine möglichst breite Basis für die Akquise zu generieren. Der Markt für optische Lehrsysteme bietet hier einen optimalen Ansatzpunkt, auch für die Gewinnung von Kunden aus nachstehenden Marktsegmenten.

Ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikationsstrategie sind daher Veröffentlichungen und wissenschaftliche Präsentationen auf Fachmessen und Konferenzen. Das Konzept für den HarzOptics-Messestand wurde Ende 2006 in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Medieninformatik an der Hochschule Harz erarbeitet. Durch die Ausschreibung des Entwurfs als studentische Projektarbeit war es möglich, eine Vielzahl an kostenfreien und professionell betreuten, modernen Entwürfen erarbeiten zu lassen, aus denen das optimale Konzept nur noch selektiert werden musste.

Die erste öffentliche Testvorführung des OPTOTEACH-Systems mit einem Dreikanal-Datenübertragungssystem fand im Juli 2005 auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Magdeburg statt und erwies sich als voller Erfolg, auf den viele weitere Messen, Präsentationen und Fachkonferenzen folgten. Solche Auftritte sind nicht nur öffentlichkeitswirksam sondern richten sich auch direkt an eine der Hauptzielgruppen von HarzOptics – Professoren, Forscher und Ausbilder an Universitäten, Fachhochschulen und berufsbildenden Einrichtungen. Eine künftige erweiterte Beteiligung an Industriemessen zur verstärkten Ansprache potentieller Kunden und Partner im überregionalen KMU-Umfeld ist ebenfalls ein fester Bestandteil des HarzOptics-Kommunikationskonzepts.

Viel positives Interesse am OPTOTEACH-Forschungsprojekt konnte auch durch die erfolgreiche Teilnahme am Businessplanwettbewerbs Sachsen-Anhalt 2005 generiert werden. Der vierte Platz für das Ideenpapier und die Auszeichnung durch Wirtschaftsminister Dr. Rehberger an der Universität Halle resultierte in mehreren ausführlichen Zeitungsartikeln über das Gründungsvorhaben sowie der Produktion eines Projektportraits durch Radio MDR1. Zusätzliche Publicity darf im Zusammenhang mit der Verleihung des renommierten Forschungspreises der Magdeburger Industrie- und Handelskammer im November 2006 erwartet werden.

Ein weiteres wichtiges Instrument von Öffentlichkeitsarbeit und Kundenakquise ist das Internet – die perfekte Basis zur Vermarktung der innovativen und zukunftsorientierten HarzOptics-Angebote. Nicht nur dass die HarzOptics-Kundenbasis (Studenten, Professoren und Entscheider in Hightech-KMUs) zu annähernd einhundert Prozent im Internet vertreten ist, die umfangreichen Darstellungs- und Kontaktmöglichkeiten der Online-Akquise eröffnen HarzOptics auch die Möglichkeit barrierefrei und EU-weit nach Abnehmern und möglichen Forschungspartnern zu suchen.

Kernstück des Online-Kommunikationskonzeptes ist die zweisprachige Webpräsenz unter www.harzoptics.de, www.harzoptics.com und www.harzoptics.net, deren freundliches wie auch sachliches Design zugleich Neugier wecken und Kompetenz ausstrahlen soll. Besucher können sich hier umfassend über Ziele, Produkte und Dienstleistungen der HarzOptics GmbH informieren und jedes Gründungsmitglied persönlich „kennen lernen“. Zusätzliche Features wie eine interaktive Wegfindung, einen ständig aktualisierten Instituts-Blog, einen monatlich erscheinenden Newsletter, ein Archiv aller bisherigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen des HarzOptics-Gründerteams und ein interaktives Forschungsforum zur optischen Nachrichtentechnik bieten den Besuchern einen echten Zusatznutzen und laden zum längeren Verweilen und Stöbern in den vielen und abwechslungsreichen Inhalten ein.

Für alle Internetauftritte sowie Präsentationen auf Messen und Konferenzen gilt ein einheitliches Erscheinungsbild, die in Marketing-Kreisen vielzitierte Corporate / Scientific Identity. Das Unternehmen sowie seine Gründer können unter Verwendung der CI-bestimmenden grafischen und stilistischen Elemente einen uniformen Außenauftritt realisieren und so für einen hohen Wiedererkennungswert und die Ausbildung einer „HarzOptics“-Markenidentität sorgen.

HarzOptics-Homepage

Das Kommunikationskonzept ist jedoch nicht auf die einzelne Webpräsenz und deren Angebote beschränkt. Im Zuge der Web 2.0-Welle werden Social und Scientific Networking Areas wie openBC und academici zur Netzwerkarbeit umfassend genutzt, ebenso bekannte Online-Branchenregister wie das open-business-network und „Wer liefert was?“. Über das Online-Presseportal openPR werden zudem regelmäßig Pressmitteilungen und weitere Neuigkeiten veröffentlicht und auch die Publikation von Optik-Fachartikeln im „POF-Atlas“, der wichtigsten deutschsprachigen POF-Webseite, führte in der Vergangenheit bereits zu etlichen Kontakten. Es ist angedacht, die onlinegestützte Kommunikation künftig noch auszuweiten, unter anderem durch die möglichst breite Streuung von Unternehmensinformationen in verschiedenen Fachforen sowie durch das Sponsoring von Werbelinks und HarzOptics-Bannern auf themenrelevanten Webseiten.

Auch der bislang einzige breitflächige Offline-Akquiseversuch – ein Werbeschreiben an etwa 100 Professoren im Bereich der optischen Nachrichten- und Kommunikationstechnik – resultierte in einer erfreulich hohen Zahl an Informations-Anfragen, so dass auch derartige Werbestrategien in das zukünftige HarzOptics-Kommunikationskonzept eingebunden werden sollen. Vorstellbar sind beispielsweise weitere Rundschreiben an andere Hochschulen, an berufsbildende Einrichtungen oder (dann mit Informationen über die HarzOptics-Bildungsangebote) auch an lokale KMUs.


Abschnitt 6: Unternehmensorganisation

Gründerteam, Organisation und Rechtsform

Wer sind die Personen hinter HarzOptics?

Hauptgesellschafter und Geschäftsführer ist Herr Prof. Dr. Fischer-Hirchert, der neben seinem technischen Sachverstand auch umfangreiche finanzielle Mittel, beste Kontakte zu anderen Hochschulen und Forschern verschiedenster Fachgebiete sowie die Teilhaberschaft an drei Schlüsselpatenten im Bereich der optischen Nachrichtentechnik in die Ausgründung einbringen wird.

Prof. Fischer-Hirchert auf dem Sachsen-Anhalt-Tag 2005

Prof. Fischer-Hirchert studierte Physik an der Freien Universität Berlin, die er 1988 mit dem Doktorgrad magna cum laude verließ. Anschließend war er sowohl in der Lehre (als Dozent der FHTW Berlin sowie der Hochschule Harz) als auch in der angewandten Forschung (als leitender Mitarbeiter am Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik in Berlin) tätig. Das Habilitationsverfahren zum Dr. Ing. habil. schloss er 2006 an der renommierten Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der TU Dresden im Bereich der photonischen Verbindungstechnik ab. Aktuell ist er als Prorektor für Forschungs- und Wissenstransfer für die Koordination aller Forschungsvorhaben an der Hochschule Harz sowie den Aufbau des Wernigeröder Kompetenzzentrums für Nachrichtentechnik verantwortlich und vertritt die Hochschule im optischen Kompetenznetzwerk PhotonicNet.

Prof. Fischer-Hirchert ist Mitglied in der internationalen Ingenieursvereinigung (IEEE), im Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) sowie im DIN-Ausschuß “Integrierte Optik”. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit arbeitet er zudem als Reviewer für drei internationale Fachpublikationen aus dem Optik-Bereich: Die 'Photonics Technology Letters', 'Applied Optics' und 'Optics Letters'. Er ist der Autor verschiedener Bücher auf dem Gebiet der optischen Nachrichtentechnik, darunter “Optoelectronic Packaging”, erschienen beim Cuvillier-Verlag. Seit 1999 leitet er eine ITG-Fachgruppe für Fragen zur photonischen Aufbau- und Verbindungstechnik im VDE.

Die wirtschaftlichen und organisatorischen Aspekte des Gründungsvorhabens sowie die Entwicklung und Betreuung des Fernlehrprogramms fallen in den Aufgabenbereich von Herrn Christian Reinboth, der sich insbesondere der Netzwerkarbeit, dem Controlling und dem Bereich der Marktforschung und des Marketings widmen wird.

Nach dem Abitur am Internatsgymnasium Pädagogium Bad Sachsa immatrikulierte er sich 2001 als Student der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Harz in Wernigerode, wo er über drei Jahre als studentischer Mitarbeiter und Tutor für deskriptive, explorative und induktive Statistik tätig war. Parallel zum Studium durchlief Herr Reinboth in zahlreichen Abend- und Wochenendkursen der Siemens Business Services AG die Zertifizierung zum geprüften SAP-Spezialisten.

Christian Reinboth beim Businessplanwettbewerb 2005

Das Studium schloss er Ende 2005 mit dem Erwerb des akademischen Grades des Diplom-Wirtschaftsinformatikers (FH) und der Note „sehr gut“ ab. In seiner Diplomarbeit beschäftigte sich Herr Reinboth mit der Daten- und Stichprobenqualität in der Online-Marktforschung und führte in diesem Zusammenhang eine Befragung zur Zukunft der POF-Technologie unter den Mitgliedern der optischen Kompetenznetze durch, deren Ergebnisse in die zukünftige Ausrichtung der Forschungstätigkeiten einfließen werden.
 
Parallel zu den Vorbereitungen für die Unternehmensgründung geht Herr Reinboth verschiedenen Lehraufträgen für Marktforschung, SPSS-Programmierung, Managementinformationssysteme und strategisches IT-Management an der Hochschule Harz nach und erweitert seine Kenntnisse in Unternehmensführung im Rahmen eines Controlling-Ferstudiums an der Hamburger Akademie für Fernstudien. Sein erstes Buch, „Multivariate Analyseverfahren in der Marktforschung“, erschien Ende 2006. Auch Erfahrungen mit selbständiger Berufstätigkeit konnte er bereits sammeln – als freiberuflicher Berater für Markt- und Meinungsforschung sowie Coach für Statistik und multivariate Analyse, Tätigkeiten, die er auch parallel zur Arbeit bei HarzOptics fortsetzen wird.

Das Streckendesign, die Herstellung und Weiterentwicklung der Sender- und Empfängermodule sowie die Durchführung von Messungen aller Art und Qualitätstests an lieferreifen Lehrsystemen werden von Herrn Jens-Uwe Just übernommen.

Herr Just begann seinen Werdegang zum Ingenieur 1989 mit der Ausbildung zum BMSR-Techniker bei der ENAG in Erfurt, die er 1991 mit der Prüfung zum staatlich geprüften Facharbeiter abschloss. Anschließend konnte er bei verschiedenen mitteldeutschen Auftraggebern umfassende berufspraktische Erfahrungen sammeln, zunächst als Mess- und Regeltechniker bei der EV Nordthüringen AG, anschließend als Monteur im Bereich Netzbau bei den Stadtwerken in Erfurt, wo er später auch als Sachbearbeiter für Auftragsstatik und als technischer Koordinator für den Quality Management-Bereich tätig war.

Jens-Uwe Just und Christian Reinboth bei InnoMed

Zwischen 1997 und 1998 besuchte er die Fachoberschule, die er schließlich 1998 mit dem Fachhochschulabschluss verlassen konnte. Er immatrikulierte sich an der Hochschule Harz wo er ein Studium der Kommunikationstechnik aufnahm. Parallel dazu war er immer wieder in der Praxis tätig, so beispielsweise als Programmierer bei der DB Systems AG in Erfurt, aber auch in renommierten Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik in Berlin.

Das Studium der Kommunikationstechnik schloss er Anfang 2004 mit dem Erwerb des akademischen Grades des Diplom-Ingenieurs (FH) und der Note „gut“ ab. Die Diplomarbeit wurde vom Verband der deutschen Elektrotechnik (VDE) noch im selben Jahr als ausgezeichnete Praxisarbeit mit einem speziellen Diplompreis gewürdigt und erschien 2006 beim Cuvillier-Verlag. Seit seinem Abschluss ist Herr Just als Labormitarbeiter und Lehrbeauftragter für optische Nachrichtentechnik an der Hochschule Harz beschäftigt.

Effiziente Strukturen und ganzheitliches Management

Ein kleines und flexibles Team kann und sollte sich nicht mit zu komplexen Strukturen belasten. Die wesentlichen Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten sind dennoch für jeden der HarzOptics-Gründer klar abgesteckt und werden in der nachfolgenden Grafik übersichtshalber dargestellt.

Org-Chart der HarzOptics GmbH


Die GmbH - eine Rechtsform mit gutem Namen

Bei HarzOptics handelt es sich seit dem 01. November 2006 um eine GmbH in Gründung (i.G.), die voraussichtlich noch im Dezember 2006 als vollwertige GmbH ins Handesregister aufgenommen werden wird und damit ab dem 01. Januar 2007 voll geschäftsfähig wird.

Die Entscheidung fiel zugunsten einer GmbH-Gründung aus, da diese Rechtsform ein besonders hohes Ansehen genießt und potentiellen Kunden durch die garantierte Haftung in Höhe des Stammkapitals eine höhere Sicherheit bieten kann als beispielsweise eine Limited. Wie aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2005 zeigen, ist die GmbH für Neugründungen noch immer mit die beliebteste Rechtsform – so wurden im Untersuchungsjahr 2005 lediglich etwa 6.000 Limited-Gesellschaften, 1.500 Offene Handelsgesellschaften (OHG), 1.300 Kommanditgestellschaften (KG) und 200 Genossenschaften gegründet, dagegen aber mehr als 58.000 GmbHs. Dies zeigt die Bedeutung der GmbH als Rechtsform für die deutsche Unternehmenslandschaft und unterstreicht ihre hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Akzeptanz.

Die Rechtsform der GmbH unterstreicht zudem den wirtschaftlichen Anspruch von HarzOptics und macht gegenüber potentiellen Kunden und Investoren deutlich, dass es sich nicht um ein rein „akademisches“ An-Institut, sondern um eine Gesellschaft handelt, die auf dem freien Markt und nicht im intellektuellen Elfenbeinturm agiert. Auf die unter An-Instituten nicht unüblichen, eher unwirtschaftlich orientierten Rechtsformen des eingetragenen Vereins (e.V.) oder der gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) wurde daher bewusst verzichtet.


Abschnitt 7: Chancen und Risiken

Eine SWOT-Analyse der HarzOptics-Situation

Welches sind die aktuell größten Chancen?

Ausgehend von der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Ausgündung, dem technischen Entwicklungsstand des Datenübertragungssystems und den bisherigen Kontakten zu Projektpartnern und Interessenten lassen sich drei positive Entwicklungsszenarien skizzieren:

1. Da bundesweit immer mehr Universitäten und Fachhochschulen neue auf den optischen Bereich ausgerichtete Studiengänge anbieten (wie beispielsweise den Bachelor of Photonics oder den Master of Optics Design), werden die durch HarzOptics angebotenen OPTOTEACH-Lehrsysteme zwischen 2006 und 2008 in jährlichen Stückzahlen jenseits der 30 nachgefragt, so dass der Bekanntheitsgrad der Ausgründung enorm gesteigert und zudem für die weitere Entwicklung benötigtes Kapital erwirtschaftet werden kann. Um eine solche Entwicklung zu fördern, wird das HarzOptics-Team auf diversen Fachmessen vertreten sein, darunter auf der Photonics West 2007 im kalifornischen San Jose, wo OPTOTEACH wichtigen potentiellen Abnehmern aus dem In- und Ausland präsentiert werden kann.

2. Die Mitglieder des INNOMED-Netzwerk für Neuromedizintechnik nehmen das Angebot des HarzOptics-Teams an, die Möglichkeiten des Einsatzes von POFs im medizintechnischen Bereich ab Jahresbeginn 2007 im Rahmen eines kooperativen Forschungsprojektes an der Hochschule Harz zu untersuchen. Dadurch wird die technische Weiterentwicklung des auf der OPTOTEACH-Technologie basierenden Datenübertragungssystems fortgeführt, so dass ein möglicher späterer Einstieg in weitere industrielle Einsatzbereiche optimal vorbereitet werden kann. Der von der Hochschule Harz und INNOMED bereits an der Uni-Klinik Magdeburg veranstaltete Workshop „Optische Polymerfasern in der Medizintechnik“ stieß auf reges Interesse bei den INNOMED-Mitgliedern, Termine für weitere Workshops und Gespräche sind bereits in Planung.

3. Der Optik-Fernlehrgang, bei dem mit anfangs eher moderaten Schülerzahlen von 10 bis 15 jährlich gerechnet wird, stößt bei einer der zahlreichen Messeauftritte oder anderen Marketing-Aktionen des HarzOptics-Teams auf das Interesse einer oder mehrerer großer Unternehmen, die sich entschließen, das komplette Fernlehr-Angebot für dutzende ihrer Mitarbeiter zu buchen, so dass sich der vier- bis fünffache finanzielle Erfolg ergibt und die Entwicklung vieler weiterer Lehrangebote ermöglicht, mit denen HarzOptics mittel- bis langfristig zu einem National Player im Bereich der nebenberuflichen Spezial-Weiterbildung aufsteigen könnte.

Die drei Szenarien sind in zeitlicher Abfolge dargestellt, idealerweise würden sie etwa in der Mitte des Jahres 2007 im Best Case zusammenfallen. Sollten sie allerdings nicht eintreffen, ist der erfolgreiche Fortbestand der GmbH in keinster Weise gefährdet: Alle im nächsten Abschnitt vorgestellten Ertrags- und Liquiditätsberechnungen kommen vollständig ohne die drei hier vorgestellten Optimalentwicklungen aus.

Welches sind die aktuell größten Risiken?

In Anlehnung an die oben skizzierte Ausgangssituation, können zwei große Risiken für die erfolgreiche Umsetzung des hier vorgestellten Geschäftskonzepts ausgemacht werden:

1. Das bislang positiv verlaufende Patentverfahren scheitert aus rechtlichen oder verwaltungstechnischen Gründen, so dass kein patentrechtlicher Schutz bestehen würde. Die technischen Patente sind nicht nur ein werbewirksames Aushängeschild für HarzOptics, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftskonzeptes, da nur durch sie die alleinige Nutzung der Eigenentwicklung gewährleistet werden kann. Da insbesondere Lehrsysteme ein Re-Engineering, also ein Zurückbauen zur Offenlegung der technischen Funktionsweise, gestatten, ist die Viabilität der Lehrsystem-Vermarktung im Falle des Ausbleibens des Patentschutzes in Frage zu stellen und neu zu bewerten. Zwar können die Lehrsysteme auch ohne Patente hergestellt und verkauft werden, es besteht dann jedoch die Gefahr, dass die umfangreiche technische Dokumentation des Systems – unerlässlich bei Lehrsystemen – von anderen Lehrmittelherstellern dazu genutzt wird, ein eigenes POF-WDM-Lehrsystem zu entwickeln. Diese Hersteller können auf ihre bestehenden Kontakte und ihren Ruf aufbauen und würden den Marktvorteil von HarzOptics, der einzige Anbieter eines POF-WDM-Lehrsystems zu sein, mittel- bis langfristig zunichte machen. Sollte ein solcher Fall eintreten, wäre HarzOptics gezwungen, sich bereits kurz- bis mittelfristig, anstatt wie geplant mittel- bis langfristig in weitere Marktfelder einzuarbeiten, da auf die Lebensfähigkeit des Lehrsystems als mehrjährige „Cash Cow“ nicht gebaut werden könnte.

2. Falls es in diesem Fall nicht gelingen sollte, bis spätestens 2008 den weiteren Ausbau des Dienstleistungsangebots sowie die Einrichtung des ersten umfangreichen Fernlehrgangs zu komplettieren und sich gleichzeitig das OPTOTEACH-Lehrsystem auf seinem begrenzten Markt nicht weiter verkaufen lässt, würde die langfristige Überlebensfähigkeit der Ausgründung ernsthaft gefährdet. Eine Strategie zur Lösung dieses Problems bestünde in der Übersetzung der Lernsoftware sowie der Versuchsanleitungen ins Englische und dem Angebot der Lehrsysteme im europäischen Ausland bei gleichzeitiger Ausweitung des Dienstleistungsangebots auf optikfremde Bereiche, wie beispielsweise die Wirtschaftsförderung oder die technologieorientierte B2B-Marktforschung.

Der Worst Case entstünde hier ebenfalls beim Zusammenkommen beider Entwicklungen, eine solche Entwicklung würde sich im Zeitraum von Ende 2007 bis Anfang 2008 abspielen und spätestens Mitte 2007 abzeichnen. Auch diese Entwicklungen würden den unmittelbaren Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden, könnten aber zu einer Situation führen, in der nach vier bis fünf Jahren Unternehmensbestand die freiwillige Auflösung der Gesellschaft beschlossen wird, um eine mögliche Insolvenz bzw. einen Konkurs abzuwenden, sollte ein kopiertes System auf den Markt geworfen werden und die bereits angebotenen oder alternativen Dienstleistungsangebote keinen ausreichenden finanziellen Ersatz für den Verkaufsausfall bilden. Eine Insolvenz käme in diesem Szenario aber nicht plötzlich, sondern würde sich etwa eineinhalb Jahre vorher abzeichnen, so dass für Gegenmaßnahmen und eine mögliche Liquidation noch genügend Zeit bliebe, bevor HarzOptics in die Verlustzone rutschen würde.


Abschnitt 8: Finanzteil

Kapitalbedarf, Finanzierungsplanung und Ertragschancen

Kapitalbedarf-/Investitionsplan

Die für die GmbH-Gründung erforderlichen 25.000€ werden durch Bareinlagen der drei Gründer sowie die Überführung von fünf Lehrsystemen in das Gesellschaftsvermögen erbracht, für die jeweils ein Wertgutachten seitens eines PhotonicNet-Experten vorliegt. Die eingebrachten Lehrsysteme wurden mit allseitigem Einvernehmen so aufgeteilt, dass Prof. Fischer-Hirchert als Haupgesellschafter mit 52% Gesamtanteil über der 50%-Anteilsgrenze liegt, da nur so die Vorgaben des An-Instituts-Kooperationsvertrags nach Vorlage des Landes Sachsen-Anhalt erfüllt werden konnten. Die beiden anderen Gründer sind zu je 24% am Unternehmen beteiligt.

Die notariell beglaubigte Unterzeichnung der Gesellschafterverträge erfolgte am 01.11.2006 in Wernigerode, die Handelsregister-Eintragung der Gesellschaft wird bis Ende des Jahres erfolgt sein, so dass die volle Geschäftsfähigkeit am 01.01.2007 aufgenommen werden kann.

Daneben wurden noch weitere Wirtschaftsgüter und Gelder in die GmbH eingebracht, allerdings nicht in das haftende Stammkapital sondern in das Umlaufvermögen bzw. die Finanzreserven, darunter fünf weitere Lehrsysteme zum Einzelwert von 4.000€, Betriebs- und Geschäftsausstattung (Computer, Schreibtische etc.) im Wert von etwa 2.000€ und die Geldeinlagen zweier stiller Gesellschafter im Gesamtwert von 10.000€. Eine ausreichende Kapitalbasis für die Gründung sowie die Aufnahme der vollen Geschäftsfähigkeit steht HarzOptics damit zur Verfügung.

Bei den nachfolgenden Betrachtungen ist zu beachten, dass einerseits keines der „Best Cases“ in die Rechnungen aufgenommen wurde und dass jeder Gesellschafter einen monatlichen und voll sozialversicherten Verdienst in Höhe von 500€ aus der Gesellschaft erhält, ein für eine Nebenerwerbsgründung ausreichende Gewinnmarge. Sollte ein besserer Geschäftsverlauf eintreten als der hier sehr konservativ und vorsichtig berechnete, wird dieses Einkommen jahresweise angepasst.


HarzOptics-Umsatzplanung 2006

HarzOptics-Umsatzplanung 2007

HarzOptics-Umsatzplanung 2008

HarzOptics-Umsatzplanung 2009


Abschnitt 9: Weitere Unterlagen

Veröffentlichungen, Patente und mehr....

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

U.H.P. Fischer, J. Just, M. Schmidt, T. Volmer & B. Weigl: Visible Wavelength Division Multiplex System for use as an instructional lab system for Higher Education, Paper zur Conference on Education and Training in Optics and Physics (ETOP ‘05), Marseille, 2005.

U.H.P. Fischer & C. Reinboth: Innovationstreiber der automotiven Elektronik im Multimediabereich mit polymeroptischer Übertragung, Mitteldeutsche Mitteilungen, Ausgabe 04/2005, Seite 10.

U.H.P. Fischer, J. Just & H. Kragl: Development of fiber-chip coupling methods for use with polymeric fibers, Paper zum 2005 International Students and Young Scientists Workshop “Photonics and Microsystems”, Dresden, 2005.

U.H.P. Fischer, J. Just & C. Reinboth: Wellenlängenmultiplexing im sichtbaren Spektralbereich für den Einsatz in Lehrsystemen an Hochschulen und berufsbildenden Einrichtungen, Paper zur 20. ITG-Fachgruppentagung, Nürnberg, 2005.

U.H.P. Fischer, M. Haupt & C. Reinboth: Realization of an economical Polymer Optical Fiber Demultiplexer, Paper zum 2006 International Students and Young Scientists Workshop “Photonics and Microsystems”, Wroclaw, 2006.
U.H.P. Fischer, M. Haupt & J. Just: WDM over POF – A  chance for Low  Cost Optical Ethernet, Paper zur 11th European Conference on Networks and Optical Communications (NOC 2006), Berlin, 2006.

U.H.P. Fischer, J. Just, T. Volmer, M. Schmidt & B. Weigl: Lab System for Higher Education in Wavelength Division Multiplex Techniques for Photonic Systems, IPSI BgD Transactions on Advanced Research, Vol. 2, Number 1, pp 70-75, 2006 (ISSN 1820-4511).

J. Just: Automatisierung eines Prüfmessplatzes zur Qualitätskontrolle optischer Komponenten, in: U.H.P. Fischer-Hirchert (Hrsg.): Schriften des Lehrstuhls für Kommunikationstechnik der Hochschule Harz (FH), Cuvillier Verlag, Göttingen, 2006 (ISBN 3-86537-985-0).

U. H. P. Fischer, J. Just & C. Reinboth: Wavelength Division Multiplex Instructional Lab System with Polymeric Fibers for use in Higher Education, Symposium on Photonics Technologies for the 7th Framework Programme, Wroclaw, October, 2006.

U.H.P. Fischer, M. Haupt, J. Just & C. Reinboth: Augmented Learning in der optischen Nachrichtentechnik - Konzeption einer interaktiven Lernsoftware zur Unterstützung der selbständigen Laborarbeit, in: F. Stolzenburg (Hrsg.): Harzer Hochschultexte Nr. 8 - Tagungsband der 2. Wernigeröder Automatisierungs- und Informatiktage, S.85-89, Wernigerode, 2006 (ISSN 1619-7323).

Patentanmeldungen

Demultiplex-Empfänger für Polymerfaserübertragung und Verfahren zu dessen Herstellung, 10 2005 050 739.5, eingereicht 2005 durch Hochschule Harz und ESA-PVA.

Multiplex-Sender für Polymerfaserübertragung und Verfahren zu dessen Herstellung, 10 2005 050 747.6, eingereicht 2005 durch Hochschule Harz und ESA-PVA.

Multiplex-Transceiver für Polymerfaserübertragung und Verfahren zu dessen Herstellung, 10 2006 009 365.8, eingereicht 2006 durch Hochschule Harz und ESA-PVA.

Wissenschaftliche Auszeichnungen

Ausgezeichnet durch den Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Horst Rehberger, für das Top10-Ideenpapier „OPTOMUX“ zur Vermarktung der OPTOTEACH-Lehrsysteme im Rahmen des 2005 Businessplan-Wettbewerbs Sachsen-Anhalt.

Ausgezeichnet mit dem Forschungspreis 2006 der IHK Sachsen-Anhalt in Magdeburg für die softwaregestützte Entwicklung des integriert optischen Multiplexers/Demultiplexers für das OPTOTEACH-Lehrsystem.

Fachvorträge und Präsentationen

Konzeption einer Analyse des optischen Marktes für optische Technologien, Vortrag beim Arbeitskreis Mikrosystemtechnik, Universität Halle, 15.03.2005.

Einsatz von optischen Polymerfasern in der Medizintechnik, Vortrag beim INNOMED Netzwerk für Innovation in der Neuromedizintechnik, Uni-Klinik Magdeburg, 19.12.2005.

Konzeption eines Businessplans zur wirtschaftlichen Verwertung von Hochschulpatenten im Bereich der optischen Nachrichtentechnik und Eingliederung der Hochschule Harz in einen optischen Kompetenzcluster in der Harzregion, Vortrag beim Business-Angels-Netzwerk des Landes Sachsen-Anhalt, Landesinvestitionsbank Magdeburg, 30.05.2006.
Einsatz von optischen Polymerfasern in der Automobilbranche, Vortrag zur ersten langen Nacht der Wissenschaften in Wernigerode, Mercedes-Autohaus Wernigerode, 08.07.2006.

Optische Verbindungstechniken mit Polymerfasern und Polymerfuktionsbauteilen, Vortrag beim Kick-Off-Workshop des RKW Sachsen-Anhalt zum NEMO-Projekt „Produktminituarisierung“, Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg, 11.07.2006.

Mediale Berichterstattung

„BPW Sachsen-Anhalt – Wernigeröder belegten den vierten Platz“, Volksstimme, 30.08.2006.
„Neue Technologien für den Infotainment-Bereich“, Reportage MDR1, gesendet am 28.08.2006.
„Entwickler und Anwender in einem“, Wirtschaftsspiegel, Ausgabe 07/2006, Seite 34.


Abschnitt 10: Kontaktinformationen

Fragen? Anmerkungen? Kontaktwünsche?

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HarzOptics-Blog http://harzoptics.blogspot.com
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Christian Reinboth http://creinboth.hs-harz.de


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Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Just
FON: 03943 – 659 – 340  *  E-Mail: jjust@harzoptics.de